Howard Carpendale offen über vermissten Sohn Cass: So fühlt sich der Schlagerstar bei der Familie in der Ferne

Ein Weihnachtsfest voller Wärme… und einer spürbaren Lücke: Schlagerlegende Howard Carpendale (79) verbrachte die Feiertage im Kreise seiner Familie in München – mit Sohn Wayne, seiner Schwiegertochter Annemarie und dem kleinen Enkel Mads. Doch so gemütlich der Anlass auch war, ein Platz blieb wie so oft leer: der des jüngeren Sohnes Cass, der seit Jahren in den USA lebt und dort ein Beruf und Leben aufgebaut hat.

Meine ganze Familie lebt nicht mehr“ – Howard Carpendale berichtet über sein trauriges Schicksal

Für den gebürtigen Südafrikaner, der seit Jahrzehnten in Deutschland als einer der prägenden Sänger und Entertainer gefeiert wird, gehört Familie zu den wichtigsten Säulen seines Lebens. Dennoch sind die Feiertage für ihn immer wieder begleitet von einem unterschwelligen Gefühl der Sehnsucht, wenn er an Cass denkt, der tausende Kilometer entfernt ist. „Mein anderer Sohn kommt ein bisschen zu kurz, weil er drüben in Amerika lebt“, erklärte Carpendale im Gespräch in der Sendung „DAS! Rote Sofa“, „aber er fühlt sich dort sehr wohl und hat einen sehr guten Beruf. Den vermisse ich schon.“

Howard Carpendale - Alchetron, The Free Social Encyclopedia

Die räumliche Trennung ist für die Carpendale-Familie keine neue Erfahrung: Schon während der Corona-Zeit fiel es allen besonders schwer, sich lang nicht sehen zu können. In einem früheren Interview erzählte Howard gemeinsam mit Ehefrau Donnice, dass sie Cass „seit bald zwei Jahren nicht gesehen“ hätten – und trotzdem versuchten, die Nähe über regelmäßige Anrufe und Nachrichten aufrechtzuerhalten. Damals betonte seine Frau: „Wir telefonieren zweimal am Tag“, und sie alle hielten an der Hoffnung fest, Cass könne eines Tages in die Nähe der Familie ziehen.

Trotz der Distanz steht für den Sänger und Vater das Glück seines Sohnes an erster Stelle. Mehrfach ließ Howard durchblicken, dass er selten einen Menschen kennengelernt habe, der so glücklich sei wie Cass – und genau dieses Glück sei es, das zählt, selbst wenn das Herz ihn manchmal schwer wird vor Sehnsucht.

Die Beziehung zwischen Howard und Cass ist dabei nicht nur von der Distanz geprägt, sondern auch von gegenseitigem Respekt und Stolz: Auch wenn sie sich nicht so oft sehen können, verbindet sie doch eine enge emotionale Bindung, die Howard in seinen öffentlichen Auftritten immer wieder berührt. Und während er mit seiner Familie die Feiertage genießt, bleibt ein Platz am Tisch stets für den Sohn reserviert, der weit entfernt lebt, aber im Herzen immer nah ist.